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Treu dem guten alten Brauch – Heimatabend 2016

Rain Blasmusik, Tänze, boarisches Musikkabarett und ein lustiger Einakter: Das waren die „Zutaten“ des mit viel, viel Beifall bedachten, recht unterhaltsamen Heimatabends des Heimat- und Volkstrachtenvereins D’ Roaner in der Dreifachsporthalle. Vorstand Albert Kapfer und Moderator Hans Hafner zeigten sich überaus zufrieden über die gelungene Veranstaltung unter dem Motto „Treu dem guten, alten Brauch“.

Begleitet von der Stadtkapelle Rain (Leitung: Andreas Nagl) marschierten die Trachtler auf die Bühne, wo sie von Hans Hafner begrüßt wurden. Er gratulierte allen „Josefs, Josefas und Josefinen“ zum Namenstag – eine Reminiszens an frühere Zeiten. „Wir haben jetzt drei Jugendgruppen, die von Petra Forthofer und Regina Weis betreut werden“, berichtete Hans Hafner. Die über 30 Kinder und Jugendlichen tanzten die Sternpolka, die auch „Linzer Polka“ genannt wird. Später gefielen die Kindergruppe mit „Drei Paar lederne Strümpf“ und die Jungendgruppe mit dem sehr schnellen gute-Laune-Tanz und dem Volkstanz „Maschierboarischer“.

Die Volks- und Gebirgstracht zeigte den Sankt-Bernhard-Walzer und den Tanz „Eiswalzer“, der um 1939 in Rain bei Saalfelden erstmals aufgeführt worden war. Gabi Thomas und Marianne Wohlrab als Vortänzer hatten diese Tänze einstudiert. Sechs Mitglieder von „Die jungen Roana“, seit 2015 eine neue Sparte des Trachtenvereins mit etwa 30 Mitgliedern, zeigten den Tanz „Reit im Winkel“. Das Platteln hatte mit ihnen Michael Forthofer, Hans Barna und Markus Fries fleißig geübt. Später führten sie den spektakulären „Holzhackertanz“ auf: Während ein Baumstamm von zwei Holzhackern mit Äxten „bearbeitet“ wurde, dass die Fetzen flogen, wurde gleichzeitig auf der Bühne gekartelt und gerauft.

Natürlich gab’s auch ein „Beiprogramm“, das die „Gaudinockerl“ aus der Gegend um Eichstätt souverän und begeisternd absolvierten. Dass das angeblich alte bayerische Wort Gaudinockerl „Busen“ bedeutet, darüber klärten sie gleich zu Beginn das Publikum auf. Dann spielte und sang sich das Quartett mit solchem Können und witzigem Drumrum in die Ohren der Besucher, dass sie nur nach drei Zugaben „entlassen“ wurden. Das Musikkabarett bestritten übrigens Pat mit der Steirischen Harmonika, Johannes mit der Klarinette, Andy mit der Basstrompete und Manuel mit der Bassposaune.

In einer kurzen Pause installierten die Trachtler auf der Bühne mit großem handwerklichem Geschick ein Zimmer, genau passend für den lustigen Einakter „Suche Fresser, weiblich“. Unter der Regie von Jürgen Lechner sorgten die Amateurschauspieler Peter Schmid, Petra Forthofer, Bettina Landes, Gabi Thomas, Michael Forthofer und Albert Kapfer für gute Laune. Souffleuse Petra Andruschek brauchte nicht „eingreifen“ …

Manfred ArlothTreu dem guten alten Brauch – Heimatabend 2016

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